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Gera wurde im Jahre 995 in einer Grenzbeschreibung erstmals erwähnt. Vermutlich entstand die Stadt bereits vor der Völkerwanderungszeit und wurde von den Slawen übernommen, die bereits seit dem 8.Jahrhundert im Elstertal ansässig waren. Seit 1564 war Gera die Hauptstadt des Fürstentums Reuß. Gera, zu dieser Zeit in der Textilindustrie ansässig, blühte auf und konnte die ansässige Industrie weiter aufleben lassen. Im 17.und 18.Jahrhundert wurde Gera durch Brände weitestgehend zerstört. Im 19.Jahrhundert hatte sich Gera zu einem Industriezentrum entwickelt, die Stadt etablierte sich und war ein wichtiger Knotenpunkt in der industriellen Welt geworden. Seit 1920 gehört Gera zu Thüringen; durch Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg mußte die Stadt sich erst einmal wiederaufbauen. Seit 1949 war Gera Bestandteil der damaligen DDR und wurde 1952 Bezirkshauptstadt. Der Uran-Erzbau verschaffte Gera um 1988 weitere Publizität und eine enorme Einwohnerdichte von etwa 135.00 Einwohnern, die sich nach der Wende dramatisch verringerte. Seit Anfang des 21.Jahrhunderts blüht Gera zusehends wieder auf und besticht durch ein schönes Stadtbild, gute Bildungs-und Arbeitsmöglichkeiten und nicht zuletzt durch viele, aus der geschichtlichen Frühzeit Geras erhaltenen Monumente.
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